Catch X 2019

Catch X – Das Haller Stadtspiel begeisterte mehr als 100 Kinder und Jugendliche

Großes Aufsehen erregten die fünf jungen Menschen, die mit einem roten X auf der Brust quer durch Schwäbisch Hall liefen, Bus gefahren sind oder im Zug saßen. Was hatte es damit auf sich?

Die fünf „Mister X“ waren das Ziel eines Stadtspiels namens „Catch X“. Bei diesem ging es am Samstag, 30.03.2019 vor allem darum, die Mister-X-Gruppe so häufig wie möglich zu fangen. Telefonisch holten sich „Die Vellberger“ in regelmäßigen Abständen Infos beim Kriminalamt, wo denn die Mister-Gruppe das letzte Mal aufgetaucht ist. Um 12:00 Uhr lautete der Hinweis „In der Mauerstraße!“. Daraufhin setzte die Gruppe – neben vielen anderen – alles in Bewegung, um dort schnellstmöglich hinzukommen. Nach kurzem Überlegen war klar, dass der Fußweg die schnellste Route bietet. Vom Ehrgeiz gepackt werden die Beine in die Hand genommen und die drei „Vellberger“ rennen, als ob sie ernsthaft hinter Verbrechern her wären. Die Mühe wird belohnt: Mister X überreicht der Gruppe ein Beweisstück, welches „Die Vellberger“ im Kriminalamt abgeben, bevor sie sich erneut auf die Suche machen.

Das Mister-X-Team machte es den insgesamt 104 Kindern und Jugendlichen aber nicht leicht: Zweimal nutzte es das „Black Ticket“ und fuhr mit dem Zug von Hessental nach Hall. Dennoch gelang es allen Gruppen, Mister X mindestens einmal zu fangen. „Ginger Ale“, „Fantastic 5“, „Underground“ und „Die Vellberger“ schafften es sogar jeweils vier Mal.

Auch wenn Mister X außer Reichweite war, hatten das Katholische Jugendreferat, das Evangelische Jugendwerk und die Katholische Gesamtkirchengemeinde Schwäbisch Hall für Abwechslung gesorgt: In diesem Fall konnten insgesamt vier Außenstationen besucht werden, an denen die eigene Geschicklichkeit bewiesen werden konnte. So musste beispielsweise ein Parcour „blind“ durchschritten werden.

Nach insgesamt dreieinhalb Stunden Spielzeit trafen sich alle Beteiligten – insgesamt über 120 Leute – zu einem gemeinsamen Mittagessen im Brenzhaus. Pastoralreferentin Vanessa Hinrichs und Nina Hauser lösten in einem Abschlussimpuls ein weiteres Rätsel auf, an welchem die Teilnehmer knobelten. Die Hinweise lauteten: „Wo Mister X auftaucht, stinkt es nach Fisch.“ oder „Mister X ist für die katholische Kirche wichtiger als für die evangelische“.

In der Gerichtsverhandlung stellte sich Mister X den Detektiven und überreichte Preise und Urkunden. „Die leuchtenden Kinderaugen bei jedem Fang verraten uns, dass wir ein großartiges Projekt auf die Beine gestellt haben“, sagte Rebecca Löhr, eine Mitinitiatorin des Projekts. „Das bestärkt uns, Catch X auch 2020 wieder durchzuführen.“